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medico-Newsletter: Schmerzgrenze

medico-Newsletter: Schmerzgrenze


Liebe Leserinnen und Leser,

unsere Grenzen sind so flexibel wie es unsere Schmerzgrenze zu sein scheint. Die Europäische Union verschiebt den Schutz ihrer Grenzen immer weiter nach Süden – und damit unsere Schmerzgrenze. Fernab unserer Aufmerksamkeit kommen Tausende in der endlosen Weite der Sahara um. Unsere nigrischen Partner bauen deshalb eine Alarm- und Rettungsstruktur auf: Menschen, die in Not geraten, können Hilfe rufen und medico international stellt Mittel zur Verfügung, damit lokale Menschenrechtsorganisationen die vom Verdursten bedrohten Menschen retten können.

In Nicaragua ist die Grenze des Tolerierbaren längst überschritten: Inzwischen wurden drei medico-Partnerorganisationen verboten, ihre Büros verwüstet, Fahrzeuge, Computer und Unterlagen gestohlen. Betroffen sind neben anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren und Medien das Menschenrechtszentrum Cenidh, das unabhängig über die Lage im Land informiert und unsere langjährige Partnerorganisation Popol Na, deren Geschäftsführerin Mónica López Baltodano bereits ins costaricanische Exil geflohen ist und von dort aus den Kampf um ein freies, demokratisches und sozial gerechtes Nicaragua fortsetzt. Unsere letzte Reportage gibt einen Eindruck von der bedrückenden Lage im Land.

Das Jahr geht zuende und damit auch unser großes Jubiläum. Emanzipationskongress in Berlin, Austauschtreffen mit unseren Partner_innen in Brasilien, Jordanien und Südafrika, Podien und Sommerfest im Frankfurter medico-Haus sowie unzählige Veranstaltungen im ganzen Land dienten zum persönlichen Austausch über die Perspektiven unserer Arbeit und die Möglichkeiten, in diesen Zeiten gemeinsam zu handeln.

Ganz besonders bedanken möchte ich mich bei den bisher 594 Fördermitgliedern, die wir in diesem Jahr gewinnen konnten. Ein toller Erfolg. Aber Solidarität kennt keine Obergrenze. Werden Sie Fördermitglied oder verschenken Sie eine Fördermitgliedschaft zu Weihnachten! Fördermitgliedschaften garantieren unsere Unabhängigkeit und Kontinuität als kritische Hilfs- und Menschenrechtsorganisation, die mit Partner_innen weltweit für die Durchsetzung guter Lebensbedingungen für alle Menschen streitet.

Ich wünsche erholsame Tage
Moritz Krawinkel

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