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medico-Newsletter: Nichts zu lachen


Liebe Leserinnen und Leser,

heute ist der "Internationale Tag der Migranten". Aber im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos gibt es nichts zu lachen. Die Geflüchteten, die hierher gezwungen wurden, sind aufgrund des EU-Türkei-Deals dazu verdammt, auszuharren, den Mangel an allem zu ertragen und in dünnen Campingzelten über den Winter zu kommen. Es ist ein heilloses Unterfangen, angesichts der Zermürbungen, Demütigungen und Entbehrungen nicht unterzugehen und sich einen letzten Funken Hoffnung zu bewahren. Bildaufnahmen aus Moria sind verboten.

Trotzdem ist dieses kurze Video entstanden. Ein Junge spielt. Und lacht. Trotz allem. Ein kindlich unverfrorener Akt, in dem sich genau jene Lebendigkeit und Zuversicht behauptet, die von der europäischen Flüchtlingspolitik an Orten wie Moria so bewusst wie gezielt zugrunde gerichtet wird. Ramona Lenz, Migrationsreferentin bei medico, war vor wenigen Tagen auf Lesbos. Ihre Reportage erzählt von Menschen, die es hierher geschafft und den Glauben an Europa verloren haben.

Auch in Bangladesch ist die Lage am Tag der Migranten schlecht: Über eine Million Rohingya haben in Cox's Basar Zuflucht gefunden und überleben dort unter elenden Bedingungen. Thomas Seibert, Südasienreferent bei medico, hat die Lager besucht. Unter anderem eine Psychologin erzählt ihm, was ihr erzählt wird: Geschichten von Tod, Gewalt, abgrundtiefer Missachtung, von den Strapazen der Flucht, der Aussicht auf nichts.

Aber auch hier leisten Menschen Übermenschliches, um Not und Leid zu lindern. medico international unterstützt sie dabei. Unterstützen Sie uns - mit einer Spende oder einer Fördermitgliedschaft! Und falls Sie noch auf der Suche sind: Beides können Sie auch verschenken.

Ich wünsche Ihnen noch eine gute Woche und erholsame Feiertage!

Moritz Krawinkel

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