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medico-Newsletter: Hilfe für Geflüchtete und Vertriebene


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

"300.000 Menschen in einfachsten Hütten aus Plastikplanen und Bambus gebaut. Überall ist ein enormer Lärm und heftige Gerüche." So berichtet Thomas Seibert, Südasienreferent von medico, aus dem Lager Kutupalong in Bangladesch. Seit 1992, als es zur ersten großen Vertreibung der Rohingya aus Myanmar kam, existiert das Lager. Durch die erneuten Vertreibungen sind nun eine Million Rohingya-Flüchtlinge in der Region angekommen.

Die Gesundheit der Geflüchteten ist stark angegriffen. medico-Partner Gonoshastaya Kendra (GK) betreibt 13 Gesundheitsstationen um die Menschen zu versorgen. Die Stationen sind ebenso einfach wie die Hütten der Flüchtlinge. Den Teams von GK schließen sich einige Ärzte und Ärztinnen und junge Gesundheitshelfer der Rohingya an. Auch eine psychosoziale Hilfe wird geleistet. Unterstützen Sie die solidarische Nothilfe von medico-Partner GK für die Rohingya unter dem Spendenstichwort "Bangladesch"!

Hilfe für die Opfer von Vertreibung leistet medico auch in der Südosttürkei. Ganze Viertel, wie die Altstadt von Diyarbakir und die Stadtzentren von Şırnak und Cizre wurden während der militärischen Auseinandersetzungen zerstört, die BewohnerInnen vertrieben und die Grundstücke enteignet. Insgesamt hat dies weit über 500.000 Menschen getroffen.

In der ländlichen Region um Şırnak unterstützen wir nun den Wiederaufbau für obdachlos gewordene Familien. In Selbstverwaltung werden Häuser unter professioneller Anleitung in Eigenregie und mit Hilfe der restlichen DorfbewohnerInnen errichtet. Ein lokales Komitee regelt die Verteilung des Baumaterials, zuerst an die besonders Bedürftigen. Für das Baumaterial für die Häuser bitten wir um Ihre Spende unter dem Stichwort "Türkei/Kurdistan".

Wie immer an Weihnachten ergeht auch dieses Jahr unser Appell an Sie, die Arbeit von medico in einem zweifachen Sinne zu unterstützen: Für die Förderung unserer Partnerinnen und Partner und die Entwicklung globaler Alternativen. Mit Ihrer Spende oder einer dauerhaften Fördermitgliedschaft.

Dafür danken wir Ihnen schon jetzt.

Jürgen Wälther
für die medico-Abteilung Öffentlichkeitsarbeit

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