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medico-Newsletter: Eine vage Hoffnung


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Massenproteste in Chile und Ecuador, Rebellionen in Haiti und dem Libanon, Aufstand im Irak. Bei allen Unterschieden, die es natürlich auch gibt: Die aktuellen Erhebungen eint der Wunsch nach einer grundlegenden Veränderung. Gegen den Klientelismus des "Power Sharing" im Libanon und die Selbstbereicherung der Eliten in Haiti, gegen die Perspektivlosigkeit im Irak und diie Verheerungen des neoliberalen Vorzeigeprojekts in Chile. Gemein ist ihnen die Frage nach dem gemeinsamen Wohl, nach der Verantwortung füreinander in der Gesellschaft. Und in der Welt. Denn die Parallelität der Massenproteste verweist auch auf ihre globale Dimension.

Wie wollen wir leben? In was für einer Gesellschaft wollen wir leben? Diese Frage drängt sich auch uns auf – und nicht erst seit dem erschreckenden Ergebnis für die AfD bei der Thüringen-Wahl. Wir suchen Antworten im globalen Bezug auf und in Solidarität mit den Ausgeschlossenen, den Angegriffenen, den Aufständischen. Hier sehen wir das Gemeinsame der weltweiten Kämpfe um eine andere Gesellschaft.

Dazu gehört auch das Beispiel Rojava und die Geschichte des syrischen Aufstands, über die Thomas Seibert die Krise der gegenwärtigen Weltordnung beschreibt. Für uns, so schreibt er, geht es um "demokratische Politik als eine an den Rechten aller Menschen orientierte Politik; um eine Menschenrechtsrevolution. Um sie geht es auch in der uns alle verpflichtenden Verteidigung der Selbstverwaltung in Nordsyrien – und in der strategischen Besinnung auf eine Neugründung der UNO."

Die humanitäre Lage in Nordsyrien bleibt dramatisch: Weit über 200.000 Menschen sind aus den Kriegsgebieten geflohen und müssen versorgt werden. Die Helfer*innen des Kurdischen Roten Halbmonds kümmern sich, auch mit medico-Unterstützung, um die medizinische Versorgung und Unterbringung der Fliehenden. Zu ihrer Unterstützung rufen wir weiter zu Spenden auf, der Bedarf ist groß und viele internationale Hilfsorganisationen haben sich wegen Sicherheitsbedenken aus Nordsyrien zurückgezogen.

Alles Gute wünscht
Moritz Krawinkel
 

Chile

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