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medico-Newsletter: Die Welt neu denken


Liebe Leser*innen,

heute beginnt in New York die UN-Klimakonferenz. Und trotz der weltweiten Mobilisierungen gestern können die Erwartungen nur gering sein. Denn wir sitzen eben nicht alle im gleichen Boot. Den Preis unserer Lebensweise zahlen zuerst die Menschen im globalen Süden. Die, die nicht flüchten können, deren Welt im Meer versinkt, die verdursten, weil sie sich die hohen Trinkwasserpreise nicht leisten können, deren Rohstoffe wir immer schneller verbrauchen.

Das ist kein Zufall: Die Klimakrise ist Folge einer Politik, die lieber das Ende der Welt riskiert als das Ende des Kapitalismus und die unsere Lebensweise mit Handelsverträgen und dem aggressiven Raubbau an der Natur absichert. "Wachstum und Profit, die bisherigen Triebfedern der globalen Ökonomie müssen ersetzt werden durch eine Kultur des Bewahrens und der Sorge. Der Sorge um Mensch und Umwelt versteht sich, nicht der um Kursgewinne und Steigerungsraten", schreibt Thomas Gebauer in seiner Kolumne.

Als Hilfs- und Menschenrechtsorganisation unterstützen wir Aktivist*innen im globalen Süden, die im Amazonasgebiet gegen den Raubbau an der Natur streiten oder sich im dürregeplagten Simbabwe für eine nachhaltige Landwirtschaft einsetzen. medico steht den Menschen in Südasien bei, deren Zuhause jedes Jahr aufs Neue in Fluten untergeht oder die von neuen Monsterstürmen heimgesucht werden. Wir wissen: Es gibt keine Einzelfälle mehr. Eine grundlegende Transformation der bestehenden Weltordnung ist die Voraussetzung für Klimagerechtigkeit und Überleben in Würde weltweit.

Viele Grüße
Moritz Krawinkel

 
 

Kolumne

Die Welt neu denken

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