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medico-Newsletter: In den Lagern der Rohingya


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"tausende Menschen lagern noch immer ungeschützt unter freiem Himmel, am Straßenrand, auf kleinen Inseln, in Moscheen und Schulen, suchen verzweifelt Zugang zu bereits völlig überfüllten Lagern." Das schreibt uns Dr. Manzur Kadir Ahmed, Koordinator des bangladeschischen medico-Partners Gonoshasthaya Kendra (GK) in einem bewegenden Brief.

Seine Mitteilung zeugt vom Elend der geflohenen Rohingya und beschreibt die lebenswichtige Nothilfe, die Dr. Kadir und seine Kolleginnen und Kollegen in den Flüchtlingscamps nahe der Grenze zwischen Bangladesch und Myanmar leisten. GK-Basisgesundheitsteams versorgen aktuell täglich rund 700 Patientinnen und Patienten und verteilen Lebensmittel, Trinkwasser, Haushaltsgeräte, Kleidung und Plastikplanen.

Solidarität mit den Entrechteten und Verfolgten bestimmt ihr Handeln. Diese Haltung ist es, die medico international mit Menschen wie Kadir und Organisationen wie GK verbindet. Doch zur Solidarität kommt der Wunsch zu verstehen hinzu: So analysiert Thomas Seibert, Südasienreferent bei medico, das Verbrechen an den Rohingya im Hintergrund-Artikel als postkoloniale Tragödie. Er beschreibt die lange Geschichte der Gewalt während und infolge der Kolonialherrschaft – mit ihren fatalen Konsequenzen für die Rohingya, die in den 1970er-Jahren, in den 1990er-Jahren und heute wieder verfolgt werden.

Wir von medico unterstützen unseren langjährigen Partner GK aktuell bereits in der Hilfe für die Überlebenden der Monsunfluten und haben jetzt zur Soforthilfe für die Rohingyas noch einmal mehr Mittel bereitgestellt. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung.

Außerdem finden Sie unten Artikel zur zugespitzten Lage in Venezuela und zur Einflussnahme auf die Weltgesundheitsorganisation.

Ich wünsche eine gute Restwoche und bedanke mich für Ihre Mithilfe!

Ihr Moritz Krawinkel

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Brief aus Bangladesch

In den Lagern der Rohingya

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