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medico-Spendenaufruf Südasien: Hilfe für Flutopfer und Rohingya


Liebe Leserinnen und Leser,

nach den heftigen Monsunregenfällen in Indien, Nepal und Bangladesch haben schwere Überschwemmungen ganze Landstriche unter Wasser gesetzt und Schlammlawinen ausgelöst. Nach Angaben der Vereinten Nationen verloren dadurch seit Mitte August bereits über 1200 Menschen ihr Leben, mehr als 45 Millionen Menschen sind betroffen, viele sind auf sofortige Unterstützung angewiesen.

In der von der Landwirtschaft stark dominierten Region bestimmen die Monsunregenfälle über die Lebensgrundlage von Millionen Bauern. Als Folge der Überschwemmungen ist nun mit Ernteausfällen und dem Ausbrechen von Krankheiten wie etwa der Cholera zu rechnen.

Durch langjährige Projekte in der Region und den engen Kontakt zu lokalen Partnerorganisationen kann medico international bereits Nothilfemaßnahmen vor Ort unterstützen.

Spenden Sie für die Nothilfe unserer Partner in Nepal, Pakistan und Bangladesch unter dem Stichwort "Südasien"!

In Nepal erhalten Betroffene Moskitonetze, Kleidung, Kochutensilien und Decken. Um den Bedarf an sauberem Trinkwasser zu decken wird medico-Partner NEDS mit seinen Technikern vor Ort Brunnen mit Handpumpen installieren. Jugendliche Freiwillige, mobilisiert von medico-Partner AYON helfen in zahlreichen nepalesischen Gemeinden bei den Aufräumarbeiten und der Verteilung von Hilfsgütern. In Pakistan steht das Nothilfe-Team der HANDS den Bewohner_innen der überschwemmten Hauptstadt Karatschi bei. Das neu errichtete und von medico finanzierte Katastrophenschutzzentrum erlebt damit seinen ersten Einsatz.

In Bangladesch berichtet Dr. Kadir vom medico-Partner Gonoshasthaya Kendra (GK): „Der Wasserstand geht allmählich zurück. Aber das Leiden der Menschen wird wegen der zerstörten Ernte noch Monate anhalten.“ GK hilft mit notfallmedizinischer Unterstützung sowie Lebensmitteln für Betroffene und Futter für ihre Tiere.

Dabei steht GK in Bangladesch gerade zwei Herausforderungen gegenüber, erläutert Dr. Kadir: „Zusätzlich zu den Flutopfern muss auch den Rohingya, die aus Myanmar nach Bangladesch fliehen, geholfen werden. Es könnten bald mehr als 100.000 sein, die Unterkunft, Essen und andere Unterstützung brauchen.“ GK bietet den Rohingyas aus Burma medizinische Leistungen in dieser prekären Lage und hat auch bereits Nahrungsmittel verteilt.

Ich danke für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen

Moritz Krawinkel

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