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medico-Newsletter: Spendenaufruf Flüchtlingshilfe - Schutz vor dem IS im kurdischen Rojava


Liebe Leserinnen und Leser,

wer es schafft dem IS, den Kämpfen zur Befreiung der Stadt Rakka und den Luftangriffen der USA zu entfliehen, findet Schutz in Rojava, dem kurdischen Nordsyrien. Der Schock über das Erlebte sitzt bei allen noch tief. An den Checkpoints ist der Boden oft übersät mit schwarzen Kleidern und Burkas, die sich die Frauen in einem Akt symbolischer Selbstbefreiung vom Körper reißen und zu Boden werfen.

Über 200.000 EinwohnerInnen von Rakka sind in Rojava aktuell gestrandet und zusätzlich viele IrakerInnen aus und um Mossul. Sie alle werden so gut es inmitten des Krieges geht von der lokalen kurdischen Selbstverwaltung versorgt. Trotzdem ist der Mangel an medizinischer Versorgung unübersehbar. medico international unterstützt deshalb den Gesundheitsrat von Rojava mit dringend benötigten Medikamenten. Diese Hilfe braucht Ihre solidarische Unterstützung.

Auch in der Türkei geht unsere Hilfe weiter. Nach den Kämpfen 2015/2016 wurden ganze Gemeinden dem Erdboden gleichgemacht und 500.000 Menschen, überwiegend Kurden, aus ihren Häusern und Wohnungen vertrieben. Die Repressionen des türkischen Staates unter dem Ausnahmezustand machen die Arbeit beinahe unmöglich. Und trotzdem gibt die kurdische Zivilgesellschaft nicht auf.

Wo es nur geht, werden gemeinsam mit den obdachlos gewordenen Bewohnerinnen und Bewohnern neue Wohnmöglichkeiten geschaffen. Während das in Diyarbarkir in den noch intakten Stadtteilen geschieht, ist das in der Stadt Sirnak, wo neun von zwölf Stadtteilen zerstört worden sind, unmöglich. Deshalb weichen die Vertriebenen in den ländlichen Raum aus. In einem Dorf in der Nähe von Sirnak konnten wir uns davon überzeugen, wie dabei kollektive Strukturen und Solidarität greifen. Seit Mai dieses Jahres konnten schon hundert Häuser begonnen oder fertiggestellt werden, 450 weitere sind in Planung.

Wir empfehlen Ihnen die Lektüre dieser beiden aufwühlenden Reportagen aus Kurdistan, dies umso mehr, weil es aus der Region kaum eine unabhängige Berichterstattung mehr gibt.

Mit besten Grüßen

Jürgen Wälther

Flüchtlingshilfe Rakka

Die Freude ist einfach unbeschreiblich

Wer es schafft dem IS und den Kämpfen zu entfliehen, findet Schutz im kurdischen Rojava. medico unterstützt die Medikamentenverteilung in den Flüchtlingslagern.

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