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medico-Newsletter: Globale Nachbarschaft


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am heutigen 24. März jährt sich der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch zum siebten Mal. Bei dem Unglück kamen über 1100 Menschen zu Tode und mehr als 2000 wurden verletzt, die meisten von ihnen schwer. Zahlreiche deutsche Unternehmen ließen in dem maroden Gebäude Kleidung produzieren und riskierten wissentlich Gesundheit und Leben der Arbeiter*innen.

Heute, in der Corona-Krise, geht die Verantwortungslosigkeit in der Textilindustrie unvermindert weiter. Die Fabriken stehen still, weil internationale Auftraggeber fast sämtliche Aufträge storniert haben. Millionen Textilarbeiter wurden entlassen – ohne Lohnfortzahlung und meist ohne jede soziale Absicherung. So sind die sozialen Folgen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie oft dramatischer als das Virus selbst. Das gilt ebenso in den Slums von Nairobi oder den Favelas von Rio de Janeiro.

Es gibt keine nationalen Lösungen, auch nicht in der Coronakrise. Was es dagegen jetzt braucht, ist ein "Ethos der Solidarität", das sich nicht nur an diejenigen richtet, mit denen wir uns wie auch immer begründet verbunden fühlen, sondern auch an jene, die wir weder kennen noch durchschauen, mit denen wir nichts zu tun haben wollen. So formulierte es die Soziologin Sabine Hark bei einer medico-Veranstaltung vor zwei Jahren.

An diesen Fragen arbeiten wir.

Alles Gute wünscht
Moritz Krawinkel

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Coronakrise

Ballhausschwur des 21. Jahrhunderts

Wenn mit der Krise als Argument erneut die Menschenrechte hintangestellt werden – was setzen wir dem entgegen? Von Thomas Rudhof-Seibert

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Palästina

Eingesperrt in der Gegenwart

Zwischen lock-down und humanitärer Verantwortung. Von Riad Othman

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Brutaler Aktionismus

Polizeigewalt und wenig hilfreiche Regeln. Von Dan Owalla

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Brasilien

In der Isolation

Während der Präsident die Quarantänevorschriften ignoriert, werden die Folgen der Corona-Pandemie in Favelas und indigenen Gebieten verheerend sein. Ein Interview mit medico-Partnerinnen.

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Moria

Bewusstes Sterbenlassen

Die EU und Deutschland nutzen die Coronakrise, um die Menschen an ihren Grenzen im Dreck zu Grunde gehen zu lassen.

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Rojava

Zwei verlorene Wochen

medico-Stellungnahme zur humanitären Situation in Nordostsyrien angesichts der Corona-Pandemie.

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Öffentlichkeitsarbeit

medico in den Medien

Anne Jung in der WOZ: Die Lücken des marktorientierten Gesundheitssystems. Über eine internationale Gesundheitskrise, die schon länger bestand – insbesondere in den Ländern des Südens.

Andreas Wulf in den welt-sichten: "Nichts heruntergespielt". Über Trumps Vorwürfe an die Weltgesundheitsorganisation.

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