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medico-Newsletter: (K)ein frohes neues Jahr

medico-Newsletter: (K)ein frohes neues Jahr


Liebe Leser_innen,

ein frohes Neues, oder nicht? Ich wünsche es Euch und Ihnen in jedem Fall.

Für unsere Partnerorganisationen in Brasilien startet das Jahr dramatisch: Der rechtsradikale Jair Bolsonaro hat sein Präsidentenamt angetreten. Die ersten Maßnahmen des Kabinetts: Reduzierung des Mindestlohns, Entlassung vermeintlicher Linker aus den Ministerien, Überwachung von NGOs, Streichung des Kampfs gegen Trans- und Homophobie, Angebot eines Militär-Stützpunkts an die USA und über die Ausweisung indigener Territorien soll in Zukunft das von rechten Agrar-Lobbyisten beeinflusste Landwirtschaftsministerium entscheiden. Die Börse reagiert mit Rekordwerten. Schon unmittelbar nach der Wahl des Ex-Militärs gab es Angriffe auf Aktivist_innen der Land- und Wohnungslosenbewegungen MST und MTST, mit denen wir zusammenarbeiten. Im aktuellen Interview erklärt Guilherme Boulos, Aktivist des MTST und Oppositionspolitiker, das Phänomen Bolsonaro und mögliche Gegenstrategien.

In Nordsyrien blieb das Drama zum Jahreswechsel zunächst aus, der drohende Einmarsch türkischer Truppen in die autonome kurdische Region Rojava verschiebt sich zumindest. Unmittelbar nach der überraschenden Ankündigung Donald Trumps, die US-Truppen aus Syrien abzuziehen, hatte die Türkei Panzer aus deutscher Produktion und anderes Kriegsgerät an die Grenze geschafft. Nun scheinen die USA ihren Abzug noch etwas zu verzögern, US-Außenminister Pompeo sagte, es solle verhindert werden, dass die "Türken die Kurden abschlachten". Drastische Worte, aber nicht abwegigg nach den Erfahrungen mit dem türkischen Einmarsch in den kurdischen Kanton Afrin im Frühjahr 2018. Unsere Spendenkampagne für Sanierung und Ausbau eines Krankenhaus in Rojava geht in jedem Falle weiter.

Nachdem an Weihnachten ein Tsunami die indonesischen Inseln Sumatra und Java getroffen hat, leisten unsere lokalen Partner Nothilfe, versorgen die Betroffenen mit Lebensmitteln und Hilfsgütern. Außerdem absolvieren sie Katastrophenschutztrainings mit Vertreter_innen mehrerer getroffener Gemeinden. Die Arbeit unserer Partnerorganisation können Sie mit einer Spende unterstützen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Moritz Krawinkel

PS: Unterstützen Sie die Arbeit von medico und unseren Partnerorganisatioen langfristig: Werden Sie Fördermitglied oder – wenn Sie es schon sind – verschenken Sie eine Fördermitgliedschaft!

Milieu der Angst

Brasilien-Interview

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"Jede Form von Gewalt gegen die Bewegungen der Land- und Wohnungslosen (MST und MTST) ist erlaubt." Guilherme Boulos im Interview.

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Ein Krankenhaus für Rojava

Gesundheit in Nordsyrien

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medico international unterstützt die Sanierung und Ausstattung eines Krankenhauses im kurdischen Kanton Cizire in Nordsyrien. Helfen Sie mit!

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Probe aufs Exempel

Nothilfe in Indonesien

Nothilfe in Indonesien Probe aufs Exempel

Es geht auch so: Nach der Tsunami-Katastrophe vom September bewährt sich die unabhängige und selbstorganiserte Nothilfe. Auch nach dem letzten Tsunami leisten die indonesischen medico-Partner Nothilfe.

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