29.11.2017 Angebliche Partnerschaft mit Afrika nützt vor allem der EU

Anlässlich des fünften EU-Afrika-Gipfels fordert die Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international gerechte Handelsbeziehungen statt einem eigennützigen EU-Förderprogramm für private Investoren.

27.11.2017 Kritik an EU-Afrika-Gipfel in Abidjan

(Berlin / Frankfurt, 27.11.2017) Brot für die Welt, medico international und PRO ASYL fordern eine Neuausrichtung der europäischen Flüchtlingspolitik. Sie müsse sich an Menschenrechten und Völkerrecht ausrichten. Die Weichen für eine faire, zukunftsfähige Migrationspolitik müssten in einem partnerschaftlichen Dialog mit den Herkunftsländern gestellt werden.

19.10.2017 medico kritisiert Ausrichtung von Entwicklungshilfe und Handelspolitik auf Flüchtlingsabwehr statt Ursachenbekämpfung

Die Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international kritisiert die einseitige Festlegung auf Flüchtlingsabwehr beim heutigen EU-Gipfeltreffen in Brüssel. Entwicklungshilfe und Handelspolitik würden nicht mehr auf eine Bekämpfung der Fluchtursachen ausgerichtet, sondern als Erpressungsinstrument gegenüber ärmeren Staaten eingesetzt.

16.10.2017 Deutsche Kooperation mit Marokko behindert Konfliktlösung

Der neue UN-Sonderbeauftragte für den Westsahara-Konflikt Dr. Horst Köhler reist diese Woche zu Vermittlungsgesprächen nach Marokko und zur Frente Polisario in die saharauischen Flüchtlingslager. Anlässlich der Reise fordert die Frankfurter Hilfs-...

13.09.2017 Hilfe für die Rohingya

Die Zahl der nach Bangladesch flüchtenden Rohingya liegt jetzt bei 400.000. medico unterstützt seinen Partner vor Ort in der Not- und Soforthilfe und ruft zu Spenden auf.

03.07.2017 G20 müssen demokratische Handlungsspielräume verteidigen!

Im Vorfeld des Hamburger G20-Gipfels kritisierten heute Brot Für die Welt, Heinrich-Böll-Stiftung, Misereor und medico international den zunehmenden Druck auf die Demokratie und massive Repressionen gegen Zivilgesellschaften.

19.06.2017 Crowdfunding gegen Kriegsverbrecher

1,9 Millionen Euro für die unabhängige Untersuchung von Kriegsverbrechen in Syrien – diese Summe wollen syrische und europäische Menschenrechtsgruppen mit der heute startenden Kampagne #crowd4justice sammeln. Damit wollen sie die vor 6 Monaten von der UN-Vollversammlung beschlossene unabhängige Ermittlung von Kriegsverbrechen in Syrien endlich ermöglichen. Unterstützung bekommt die Kampagne dabei aus Politik und Kultur – etwa von Schriftsteller Navid Kermani und der Band Tocotronic.

18.05.2017 Deutsche Plattform für globale Gesundheit fordert Umdenken in der globalen Gesundheitspolitik

Stellungnahme zu Beginn des G20 Gesundheitsministertreffens, das sich mit globalen Gesundheitskrisen wie der Bekämpfung von Ebola und anderen Seuchen sowie der Eindämmung von Antibiotikaresistenzen befassen wird.

16.03.2017 Kritik: Weder Türkei sicher noch adäquate Versorgung von Flüchtlingen in Griechenland

Die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international fordert die Aufkündigung des Flüchtlingsabkommen zwischen der Türkei und der EU, welches am 18. März letzten Jahres beschlossen wurde.

24.02.2017 Spendenaufruf Hungerkrise / Nothilfe für Ostafrika

Angesichts der Verschärfung der Hungerkrise stellt die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international seinen Partnern in Ostafrika 100.000 Euro bereit.