Hier ein paar Fotos von dem Krankenhaus der Nonnen vom Orden Cristo Rey in Léogâne, das komplett zerstört ist, und auf dessem Gelände die von uns geförderte Gesundheitsbrigade aus der Dominikanischen Republik arbeitet. Anfänglich hatten sie 500 Patientinnen am Tag, Gestern 300. Sie machen nur Basisversorgung, arbeiten aber eng mit den Kubanern im nahe gelegenen Kreiskrankenhaus (Léogâne) zusammen. Sie haben den Kubanern bereits mit Gips ausgeholfen, weil sie selber keinen Orthopäden dabei haben. Der Gesundheitskommission von Ayuda Haiti habe ich auf ihren Wunsch bereits weiter geleitet, dass sie mehr Gips für die Kubaner schicken sollen. Zusätzlich zur Behandlung auf dem Gelände gehen sie zunehmend in die Viertel, um dort medizinische Grundversorgung zu leisten. Das tun sie mit der Hilfe der Nonnen, die enge Kontakte zu den lokalen Komitees haben. Punktuell wurden auch schon Lebensmittel verteilt, aber bewusst nicht auf dem Gelände, um zu vermeiden, dass sich dort täglich Trauben von Menschen einfinden, in der Hoffnung was zu bekommen, aber auch, um nicht die Aufmerksamkeit krimineller Gangs auf sich zu ziehen. Sie bestätigen einmal mehr, dass die lokalen Netze in den Vierteln gut funktionieren und sie sich dort problemlos bewegen können. Ein gutes Team, mit engangierten Leuten aus der Dominikanischen Republik, die voll auf unserer gesundheitspolitischen Linie sind.
Veröffentlicht von Dieter Müller am 25.01.2010 | 0 Kommentare
