medico international

17.11.2009

Schwarz war schneller

Lesetipp: Die Fußball-Gefangenen

Nach einer sehr herzlichen Begrüßung und einer Tasse Kaffee bittet mich der langjährige medico-Partner Marcus Solomon noch schnell um einen Gefallen, bevor wir unser Interview starten. Ich übersetze ihm einen auf Deutsch erschienenen Artikel und merke schnell, dass die Geschichte die ich mit ihm machen will bereits erschienen ist. Birgit Schwarz hatte dieselbe Idee – nur eben zwei Wochen früher. Ich kann mich also an dieser Stelle darauf beschränken, ihren Artikel Die Fußball-Gefangenen zu verlinken. Meine zusätzlichen Infos (z.B. wer auf Robin Island besser Fußball spielte – der heutige Präsident Jacob Zuma oder Marcus Solomon?), werde ich dann in meinem größeren Artikel über die Chancen und Probleme der WM2010 verwerten.

Bis dahin empfehle ich folgenden Film mit Marcus Solomon:

Und er selbst wies mich auf dieses lesenswerte Buch hin:

  • Andrew Jennings: FOUL! The Secret World of FIFA: Bribes, Vote-Rigging and Ticket Scandals, 2006.

Veröffentlicht von Bernd Eichner, zzt. Südafrika am 17.11.2009 | 0 Kommentare

 

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Das medico-Büro in der ersten Etage eines siebenstöckigen Bürohochhauses ist in vielfacher Hinsicht ein besonderer Ort, sich der Welt zu nähern. Das Haus stammt aus den Jahren, da Frankfurt eine sozialdemokratische Hochburg war. Ein funktionaler Kasten mit immerhin großen Fenstern, dessen bauliche Ästhetik noch die spießige Aufbruchstimmung der 60er Jahre atmet. Aber wer die postmodernen Büropaläste kennt, die soviel versprechen und so wenig halten, lernt ein solches inspirationsloses Unikum mit seinem abgeblätterten Charme zu lieben. Und das ist die Umgebung für den Ausgangspunkt unserer Weltsichten: Mitten in ein Wohngebiet hineingepflanzt ist unser Bürohaus umgeben von Sozialbauten aus eben derselben Zeit und angrenzend an einen Bio-Supermarkt, der vorwiegend von der jungen betuchten Mittelschicht eines immer wohlhabenderen Stadtteils frequentiert wird. Trotz im Viertel stattfindender Verdrängung der Armen ist unser naher und ferner Blick noch einigermaßen in der Wirklichkeit geerdet. Mit dem "medico-Hausblog" wollen wir diese Nah- und Fernsichten mit jedem/r, den/die es interessiert, teilen.

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