

El Salvador trauert um die mehr als 140 Toten und es steht zu befürchten, dass die Zahl sich noch weiter erhöhen wird, dass viele der Vermissten nicht mehr lebend geborgen werden können. Gleichzeitig wird das Ausmaß der materiellen Zerstörungen in El Salvador immer deutlicher. Familien die ihre Häuser, ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben, Gemeinden ohne Strom- und Trinkwasserversorgung, zerstörte Straßen und Brücken. Bilder, die um die Welt gegangen sind. Wenig Erwähnung fanden bislang die massiven Schäden in der Landwirtschaft, vor allem der Grundnahrungsmittel Mais und Bohnen, kurz vor der Ernte, und vor der nun bald eintretenden Trockenzeit, die einen erneuten Anbau erst einmal nicht zulassen wird, für mindestens weitere 5 Monate, bis die Felder wieder neu bestellt werden können.
Wir wollen unsererseits einen Beitrag dazu leisten, dass es nicht nur bei der lebenswichtigen, unmittelbaren Nothilfe, die erfolgreich angelaufen ist, bleibt. Dazu stehen wir, gemeinsam mit unserer Schwesterorganisation medico international Schweiz, in engem Kontakt zu Partnern in El Salvador, die aktuell in den betroffenen Regionen unterwegs sind, um den Bedarf zu konkretisieren.
Veröffentlicht von Dieter Müller am 12.11.2009 | 0 Kommentare
