Im Juni 2002 startete medico den Aufruf "Zeichen paradoxer Hoffnung". Wir unterstützen damit zivilgesellschaftliche Initiativen, die über alle Grenzen und Feindbilder hinweg für Zusammenarbeit eintreten und auf Demokratie und Respektierung der Menschenrechte drängen.
Israelis und Palästinenser leiden unter der unmittelbaren Gewalt von militärischen Operationen und von Terroranschlägen und zugleich unter der Gewalt einer bereits seit Jahren herrschenden und letztlich beide Gesellschaften in Mitleidenschaft ziehenden militärischen Besetzung der palästinensischen Gebiete. Die Menschen beider Gesellschaften - in Palästina, wie auch in Israel - werden insofern zu Opfern eines Konfliktes, der sie längst zu seinen Gefangenen gemacht hat, eingeschlossen in die ungleichen Positionen und Rollen, die die gegebenen Machtverhältnisse ihnen zuweisen.
