
"Sweet Salone" nennen die Sierra Leoner ihre westafrikanische Heimat. "Süß" ist das Leben dort aber nur für die wenigsten. Der Alltag in der Hauptstadt Freetown ist hart. Regelmäßig brechen Strom- und Wasserversorgung zusammen. Transportmittel funktionieren selten und sind für viele unbezahlbar. Eine der endlosen Ölpalm-Aufzuchtsanlagen der belgischen Firma Socfin in Sierra Leone (Bild: Agnes Steinbauer).
Gute Jobs sind rar. In ländlichen Regionen gibt es weniger Slums, dafür sind Großinvestoren auf "Land-Grabbing-Tour". Sie kaufen zu Spottpreisen Grund und Boden und entziehen vielen Kleinbauern die Existenzgrundlage. medico unterstützt zivilgesellschaftliche Gruppen in Siera Leone, die sich der Logik der Ausbeutung entgegenstellen: www.medico.de/themen/menschenrechte/dokumente/rechtshilfe-und-konfliktpraevention
Sehr hörenswertes Feature zu Sierra Leone aus dem Deutschlandradio: dradio.de
Veröffentlicht von Anne Jung am 24.10.2012 | 0 Kommentare
