medico international

24.10.2012

Lebensgefühl und neuer Kolonialismus in Sierra Leone

Sehr hörenswertes Feature zu Sierra Leone aus dem Deutschlandradio. Von Agnes Steinbauer

"Sweet Salone" nennen die Sierra Leoner ihre westafrikanische Heimat. "Süß" ist das Leben dort aber nur für die wenigsten. Der Alltag in der Hauptstadt Freetown ist hart. Regelmäßig brechen Strom- und Wasserversorgung zusammen. Transportmittel funktionieren selten und sind für viele unbezahlbar. Eine der endlosen Ölpalm-Aufzuchtsanlagen der belgischen Firma Socfin in Sierra Leone (Bild: Agnes Steinbauer).

Gute Jobs sind rar. In ländlichen Regionen gibt es weniger Slums, dafür sind Großinvestoren auf "Land-Grabbing-Tour". Sie kaufen zu Spottpreisen Grund und Boden und entziehen vielen Kleinbauern die Existenzgrundlage. medico unterstützt zivilgesellschaftliche Gruppen in Siera Leone, die sich der Logik der Ausbeutung entgegenstellen: www.medico.de/themen/menschenrechte/dokumente/rechtshilfe-und-konfliktpraevention

Sehr hörenswertes Feature zu Sierra Leone aus dem Deutschlandradio: dradio.de

Veröffentlicht von Anne Jung am 24.10.2012 | 0 Kommentare

 

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