
In den letzten Wochen haben wir wiederholt über den Brand beim KiK-Zulieferer Ali Textil berichtet, bei dem fast 300 Menschen verbrannt sind. Nasir Mansoor, medico-Partner und Gewerkschaftsaktivist, ist einer der Sprecher des Workers Right Movement (WRM), zu dem sich Überlebende der Katastrophe, Gewerkschaften und Menschenrechtsorganisationen zusammengeschlossen haben. KiK hat zwar „Soforthilfe“ und „nachhaltige Unterstützung“ angekündigt, sich nach mehr als einem Monat aber weder zur Verpflichtung auf Entschädigung bekannt noch Kontakt zu den Betroffenen aufgenommen. medico unterstützt deshalb die Protestmail-Eilaktion, mit der die Clean Clothes Kampagne heute zur Unterstützung der Betroffenen und des Workers Right Movement aufruft. Die Kampagne fordert, dass KiK endlich volle Transparenz über die eigene Verantwortung herstellt, sich zur vollen Entschädigung der Opfer und Überlebenden verpflichtet und dazu mit dem Workers Rights Movement verhandelt.
Bitte schreiben auch Sie direkt an die Verantwortlichen bei KiK auf: www.saubere-kleidung.de
Veröffentlicht von Thomas Seibert am 18.10.2012 | 0 Kommentare
