
Heute läuft der Dokumentarfilm "Cinema Jenin" in den Kinos an. Eine Filmkritik erschien im medico - Hausblog und im Rundschreiben. In der Berliner tageszeitung schreibt Stefan Reinecke unter anderem: "Das ist der dramaturgische Spannungsbogen: Marcus Vetter gegen fast alle, gegen eine undurchdringlich, mafios scheinende Stadt, gegen Bürokraten und Bedenkenträger. Man soll mit ihm, dem Wohlmeinenden, leiden und hoffen, dass das Projekt aller Kleingeisterei zum Trotz glückt.
„2007 bin ich zum ersten Mal nach Jenin gekommen“, lautet der erste Satz des Off-Kommentars. Es ist viel „ich“ in „Cinema Jenin“, zu viel. Dieses „Ich“ ist kein Kunstprodukt, es ist, anders als etwa in Michael Moores Filmen, keine Sonde, die Verhältnisse bloßlegt. Dieses „Ich“ ist, wenn es so etwas im Dokumentarischen geben kann, eine Art authentisches „Ich“. Die Schlüsselfigur in „Cinema Jenin“ ist der Regisseur selbst, seine Idee, sein Projekt." Hier der link zum ganzen Text: Zweifelhaftes Kulturprojekt
Veröffentlicht von medico am 28.06.2012 | 0 Kommentare
